Kulturverein Schloss Kittsee - Sommeroper 2026
Hänsel und Gretel
Die Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck ist ein dreiaktiges Märchenspiel, das auf der gleichnamigen Geschichte der Brüder Grimm basiert. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt und zählt heute zu den bekanntesten und meistgespielten Opern überhaupt.
Die Handlung spielt in einer einfachen, ärmlichen Umgebung. Hänsel und Gretel sind die Kinder eines Besenbinders, die von ihrer Mutter zum Beerenpflücken in den Wald geschickt werden. Dort verlieren sie sich, geraten in Angst und verbringen die Nacht allein im Wald. Das Sandmännchen erscheint und bereitet sie auf den Schlaf vor. In einer berühmten Szene singen sie den „Abendsegen“, bevor sie von Engeln im Traum beschützt werden.Am nächsten Tag entdecken sie ein Knusperhäuschen, das der Hexe gehört. Diese lockt Kinder an, um sie zu fangen und zu verspeisen. Hänsel wird gefangen genommen, während Gretel gezwungen wird, der Hexe zu helfen. Doch Gretel bleibt mutig. Sie überlistet die Hexe und stößt sie schließlich in den Ofen. Damit befreit sie nicht nur ihren Bruder, sondern auch alle anderen verzauberten Kinder.
auf der Bühne
Cathrin Chytil
künstlerische Leitung & Regie/Mutter
Cathrin Chytil ist seit 2024 künstlerische Leiterin der Sommer-oper Schloss Kittsee und seit 2022 künstlerische Leiterin des Ehrbar Saals in Wien sowie als Kulturmanagerin bei C. Bechstein International tätig. Die in Wien geborene Sopranistin, hat ihr Masterstudium an der MUK abgeschlossen und begann neben ihrer Tätigkeit als Sängerin eigene Opernprojekte zu planen und umzusetzen. Sie war unter anderem 2016 Intendantin bei der Uraufführung der Oper „Cinderella“ von Alma Deutscher in Wien. Cathrin Chytil ist Mitbegründerin des Opernfestival in Völkermarkt, welches sie von 2014 bis 2019 künstlerisch leitete.
Celia Sotomayor
Regie/Hexe
Die puertoricanische Regisseurin Celia Sotomayor, studierte Schauspiel und Musik an der Universität Puerto Rico. 2007 war sie als Mezzosopranistin Preisträgerin der Metropolitan Opera Auditions. 2011 schloss sie ihr Masterstudium in Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien ab. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin, begann Celia Sotomayor ihre Arbeit als Regisseurin bei Opernproduktionen: Le Nozze di Figaro (Mozart), Madame Butterfly (Puccini), Tosca (Puccini), Norma (Bellini) und Don Carlo (Verdi). Seit 2023 ist sie Professorin in der Musikabteilung der Universität Puerto Rico, wo sie Gesang unterrichtet und das Lyrische Theater leitet sowie als Regisseurin fungiert.
Seul Rugiada Lee
Dirigentin
Die Dirigentin Seul Rugiada Lee wurde im italienischen Monte-belluna geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren.
Ihr Studium begann sie bei Prof. Fausto di Cesare in Rom. Ihr weit-eres Studium führte sie über Seoul schließlich nach Wien zu Prof. Maksimilijan Cencic, dem ehemaligen Leiter der Bühnenmusik an der Wiener Staatsoper. Zuletzt unterrichtete sie als Universität-Prof-essorin an der Superior Nacional Musikuni-versität in Eucuador (Quito).
Im Rahmen einer viel-seitigen und umfang-reichen Konzerttätigkeit als Konzertpianistin und Korrepetitorin konnte sie viel Erfahrung in Eu-ropa, Asien und Süd-amerika sammeln.
Sie trat bereits in mehr-eren Opern- und Konzer-taufführungen in Süd-amerika, Asien und Europa als Dirigentin erfolgreich in Erschein-ung.
Ayako Ono
Pianistin/Produktion
Sie ist in Japan geboren und aufgewachsen, wo Sie mit 3 Jahren den ersten Klavierunterricht erhielt. Es folgte das Studium an der F. Chopin Musik Universität in Warschau, wo sie 2006 den Master of Art im Konzertfach mit Aus-zeichnung abschloss und als beste Absolventin des Jahres als Solistin in das Akademie Orchester eintrat. 2013 zog sie nach Österreich, wo sie mit Auszeichnung an der Konservatorium Privat-universität Wien diplom-ierte (Master of Art in Vokalbegleitung). Sie erhielt zahlreiche Preise u.a. beim PTC Klavier Wettbewerb in Hamamatsu (Japan), Internationalen Chopin Klavierwettbewerb in Asien (Japan), Allegro Vivo Kammermusik-festival (Österreich) und Young Artist Competit-ion in San Antonio (USA). In Wien ist sie sowohl als Solistin als auch Korrepetitorin tätig und arbeitet zusammen mit renommierten Sängern und wirkt bei zahlreich-en Opernproduktionen mit.
Flaka Goranci
Hänsel
Leah Manning
Gretel
Leah Manning, Sopran, wurde in den USA geboren und wohnt derzeit in Wien, Österreich. Bei
grösseren Opernfestivals trat sie auf, zum Beispiel bei der Oper im Steinbruch St.
Margarethen, wo Sie die Rolle der Frasquita sang. Außerdem war sie 2021 bei den Salzburger
Festspielen als Sopran Solistin in Nonos Intolleranza zu sehen.
Sie absolvierte ihr Studium an der University of Virginia in den USA, wobei sie mit einem
Bachelor in Musik, einem Bachelor in Wirtschaft sowie einem Minor in Astronomie abschloss.
Weiters erhielt sie ein Diplom für ihr Studium in Operette an der Musik und Kunst
Privatuniversität der Stadt Wien.
Leah hatte zahlreiche internationale Auftritte und Engagements, wie zum Beispiel in
Österreich, Südafrika, Italien, USA und Deutschland. Sie sang u.a. die Rollen der Hanna
Glawari, Pamina, Gilda, Susanna, Musetta, und Juliette. Leah hatte auch das Vergnügen,
zusammen mit Musikern der Wiener Philharmoniker die Titelrolle in Alma Deutschers
Cinderella zu singen.
Leah tritt regelmäßig in verschiedenen Konzerten auf und ihr Repertoire umfasst Werke aus
Oratorien, Opern, Operetten und moderner Musik.
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Vater
Maria Cherkavskaya
Sandmännchen/ Taumännchen
Die lyrisch-koloratur Sopranistin Maria Cherkavskaya begann ihre musikalische Laufbahn in Moskau. Sie absolvierte ihre Ausbildung am renommierten Vishnevskaya Opera Center, wo sie unter der Leitung bedeutender Pädagoginnen wie Galina Oleynichenko, Lydia Skusnichenko und Makvala Kasrashvili studierte. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Dmitry Vdovin und Teymuraz Gugushvili.
Während ihrer Studienzeit erarbeitete sie sich ein vielseitiges Opernrepertoire und verkörperte Rollen wie Gilda in Verdis Rigoletto, Marfa in Rimski-Korsakows Die Zarenbraut, Frasquita in Bizets Carmen sowie Musetta in Puccinis La Bohème. Im Jahr 2022 überzeugte sie im Rahmen des OperaLab-Projekts als Adina in Donizettis L’elisir d’amore.
Heute lebt die Sopranistin in Wien und ist regelmäßig in Konzerten und Opernprojekten zu erleben.
Hibiki Kojima
Arrangeur
Hibiki Kojima wurde 2001 in Japan geboren. Er ist Pianist, Komponist, Arrangeur, Dirigent und als Dozent an der Musik- und Kunst- Privatuniversität in Wien tätig. Er nahm an zahlreichen internationalen Klavierwettbewerben teil und konzertiert in Ländern wie Österreich, Japan, Tschechien u.v.a. Mit 22 Jahren schloss er seinen Master in Komposition ab.
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